Wie Glaubenssätze dich limitieren.

Auf dem Weg zu dir selbst, werden dir deine Glaubenssätze begegnen, zwangsläufig.

Wenn du dich selbst besser kennenlernen möchtest, musst du oder viel mehr darfst du herausfinden, welche Glaubenssätze in dir verankert sind.


Ich weiß nicht, ob dir das Thema Glaubenssätze schon mal begegnet ist.

Ob du schon einmal mit deinen Glaubenssätzen zu tun gehabt hast.

Wenn du schon ein bisschen was von mir gelesen hast, weißt du, dass ich zu Beginn immer gern eine gemeinsame Basis für ein gemeinsames Verständnis zu einem Thema schaffe.


Was sind denn nun Glaubenssätze?


Das sind die Sätze, die du über dich selbst glaubst.

Solche Gedanken beginnen oft mit Satzänfängen wie:

"Ich kann nicht..."

"Ich muss..."

"Nie werde ich..:"

Also alles, wo du dich selbst limitierst.

Alles wo du dir selber nicht zutraust.

Wo du selber in einer Art Gefängnis deiner Glaubenssätze bist.

Stell dir einfach vor, in deinem Raum, in deinem Lebensraum gibt es ganz ganz viele Möglichkeiten, unendlich viele Möglichkeiten. Und ganz viele von den Möglichkeiten schöpfst du nicht aus, weil du irgendwann gelernt hast, zu glauben, dass du das nicht kannst, nicht darfst, nicht sollst.

Und dadurch schränkst du deinen Lebensraum immer weiter ein und verkleinerst ihn.


Glaubenssätze sind also Sätze die in dir verankert sind, was du kannst, was du darfst, was du nicht kannst, was du sollst, was du musst. Was du über dich glaubst.


"Unser Leben lang hören wir Geschichten über uns. Irgendwann fangen wir an sie zu glauben."

Wie entstehen die jetzt diese Glaubenssätze?

Sie entstehen im Laufe deines Lebens, durch die Geschichten, die dir über dich erzählt werden. Von deinen Eltern.

Von der Schule.

Von Freunden.

Von den Medien.

Von anderen Bezugspersonen wie Lehrern, Kindergärtnerinnen. Alle die dir auf dem Weg vom Baby zum erwachsenen Menschen begegnen. Aber auch darüber hinaus. Alle möglichen Sätze die auf dem Weg zum Erwachsenen in dir verankert werden. Von niemandem böse oder mit Absicht, sondern aus den unterschiedlichsten Gründen: Aus Schutz, aus Unwissenheit, aus eigenen limitierenden Gedanken. Das ist alles in Dir verankert.


Wie findest du denn deine Glaubenssätze?

Im ersten Schritt kannst du einfach darauf achten, was du so den ganzen Tag über dich denkst? Was geht in dir vor?

Was sind Gedanken die du über dich selbst hast? Sind die positiv, Lebensraum erweiternd, erobernd? Frei? Fröhlich? Stark? Mutig? Oder sind die eher limitierend?

In Form von ängstlich, vorsichtig, sicherheitsbedacht. Dich begrenzend


Achte also mal im ersten Schritt darauf: Was sind deine Gedanken?

Im nächsten Schritt kannst du anfangen zu sortieren, was davon sind denn deine Gedanken?

Und was sind vielleicht die von deinen Eltern oder anderen Bezugspersonen?

Und dann kannst du ganz langsam anfangen was dagegen zu machen.

Denn gegen negative Glaubenssätze kann man was machen.

Und hier gleich vorweg: Ich glaube nicht, dass man Glaubenssätze nur einmal "überschreibt" und dann sind sie weg. Das kommt sicherlich auch ein wenig auf den Glaubenssatz an, darauf was du für ein Typ bist. Es gibt Coaches die sind da richtig gut drin, an deinen Glaubenssätzen mit dir zu arbeiten. Und das ist aus meiner Sicht ein super Startpunkt. Richtig tiefsitzende Glaubenssätze, begegnen dir vielleicht auch ein paar Mal. Aber du kannst sie umwandeln (=überschreiben, sorry für den Fachjargon). In dem du erstmal anfängst ganz einfach die dich limitierenden Glaubenssätze positiv zu formulieren.


Statt: Ich kann nicht...Ich möchte lernen...

Statt: Ich darf nicht...Ich erlaube mir

Statt: Ich werde nie...Ich habe das Ziel

Statt: Ich soll...Ich möchte

Statt: Ich muss...Ich entscheide mich für...