Komfortzone

Aktualisiert: 21. März 2020

Dich mit deiner Komfortzone auseinander zu setzen, ist für deinen Weg zu dir selbst besonders spannend.


Doch was ist denn eigentlich eine Komfortzone?

Und was hilft es dir, diese so oft wie möglich zu verlassen?

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Auch hier starten wir mit einer Begriffsklärung, damit wir beide, du und ich, das Gleiche unter dem Wort verstehen. Auch hier hilft es wie so oft, das Wort auseinander zu nehmen (du siehst, das mache ich oft und gerne :-))

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Die Komfortzone setzt sich zusammen aus Komfort und Zone richtig?


𝗞𝗼𝗺𝗳𝗼𝗿𝘁

Ist dem englischen comfort entlehnt und bedeutet Bequemlichkeit, älteren Bedeutungen ist auch zu entnehmen, dass es mit Trost und Stärkung gleichgesetzt werden kann

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𝐙𝐨𝐧𝐞

Aus dem lateinischen zōna und bedeutet "Gürtel".

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Wenn wir so wollen, bedeutet Komfortzone also nicht nur "Gürtel der Bequemlichkeit" sondern auch "Gürtel aus Stärke und Trost".

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Das erklärt sehr gut warum wir uns gerne in unserer Komfortzone bewegen. Dort fühlen wir uns sicher und stark. Gleichzeitig ist es auch bequem.

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Das ist grundsätzlich auch nicht verkehrt.

Die Frage ist nur: Kannst du dich in deiner Komfortzone genug bewegen? Ist sie groß genug für deine Träume?

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In Wahrheit kann uns ein Gürtel nämlich auch einengen.

Besonders, wenn wir ihn über die Jahre immer enger schnallen.

Weil du Erfahrungen machst.

Weil du Geschichten über dich hörst.

Weil du Schmerzen erleidest.

Weil du die schützen willst.

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Das alles führt dazu, dass du dir deine eigenen kleine Komfortzone baust.

In der fühlst du dich wohl.

In der kannst du dich orientieren.

Du fühlst dich sicher, zumindest eine Zeit lang.

Du machst es dir vielleicht so gar bequem darin.

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Blöd wird es, wenn es in der Komfortzone nicht mehr wirklich bequem und sicher ist.

Wenn sie dich beginnt einzuengen.

In deinem Denken und Fühlen.

Sie sich zu einem Gürtel der Angst entwickelt, der dich regelrecht bewegungsunfähig macht.

Das kann passieren.

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Dann wird es Zeit für dich deinen Gürtel wieder zu lockern.

Deine Komfortzone zu verlassen.

Dich aus der Enge zu befreien.

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Vielleicht ist dir noch gar nicht bewusst, dass deine Komfortzone relativ klein ist (und wenn du dich nicht angesprochen fühlst, ist das völlig fein).

Vielleicht spürst du nur, dass du dich nicht mehr spürst.

Oder das du in Angst lebst.

Oder in ständigem Stress.

Angespanntheit.

Was auch immer deine Symptome sind.

Ich lade dich ein zumindest einmal zu überprüfen, wie deine Komfortzone so um dich herum gebaut ist,

Schau es dir an.

Und beginne sie zu verlassen.

Es wird ein Akt der Befreiung sein.

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Meine Tipps für dich:


1️⃣ Finde heraus, wann und wo du in deiner Komfortzone bist.